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Digitalstrategie.NRW.LIVE

Digitalstrategie.NRW.Live mit Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Auch in Zeiten von Corona wollen wir über die Weiterentwicklung der Digitalstrategie.NRW mit Ihnen im Austausch bleiben.

Der erste digitale Talk Digitalstrategie.NRW.Live fand statt mit dem Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

am 10. Juni 2020 von 15:00 bis 15:30 Uhr,
zum Thema „Was können wir aus den Corona-Erfahrungen für die Digitalstrategie des Landes NRW lernen?“

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Beantwortete Fragen aus dem Live-Event

Die Banken standen zu Beginn der Krise vor der Herausforderung, dass Verträge geschlossen werden mussten, Kunden aber nicht in die Filialen kommen konnten (Kontaktbeschränkungen). Ist absehbar, dass Unterschriften künftig digitaler werden dürfen? Unterschrift per PenPad beispielsweise etc.

Das Verhältnis von Banken zu ihren Kunden ist ein privatrechtliches Vertragsverhältnis, das sich vor allem nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) richtet. Schon heute erlaubt § 126a BGB die Schriftform durch die elektronische Form zu ersetzen, wenn das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist und Vertragsparteien jeweils ein gleichlautendes Dokument entsprechend elektronisch signieren. Unterschriften sind also schon heute digital möglich. Auch in der öffentlichen Verwaltung ist es im Rahmen des E-Governments bereits heute möglich, die Identität einer Person elektronisch festzustellen: durch die eID-Funktion des neuen Personalausweises.

Inwiefern werden gemeinnützige Organisationen der sozialen Branche (auch außerhalb der Pflege) bei der Digitalstrategie berücksichtigt? Auch dort gibt es enorme Bedarfe und Potentiale in Form von Online-Beratung, neues Zusammenleben, Engagement, etc. die in die Breite der Bevölkerung enorme Effekte haben und eine gewisse digitale Spaltung vorbeugen könnten.

Die Digitalstrategie.NRW bekennt sich klar dazu, die Digitalisierung in den Dienst der Menschen und der Gesellschaft zu stellen; Chancen und Teilhabe stehen also im Mittelpunkt. Vor diesem Hintergrund betrachtet die Digitalstrategie die Digitalisierung stets ganzheitlich und in mehreren Dimensionen: Digitalisierung ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern zugleich ein gesellschaftliches, rechtliches, ethisches und kulturelles wie kommunikatives Phänomen. Dieser Ansatz berücksichtigt gemeinnützige Organisationen im sozialen Bereich ebenso wie alle anderen Lebensbereiche.

 

Aktuell wird über eine Breitbandförderung in "grauen Flecken" diskutiert. Leider wird als eine Voraussetzung betrachtet, dass kein fttb- / ftth- oder Kabelnetz verfügbar ist. Das bedeutet schon wieder, dass wenn ein Kabelnetz vorhanden ist, kein echtes Glasfasernetz gefördert werden darf. Sollte hier nicht ausschließlich das Glasfasernetz als Netz der Zukunft betrachtet werden?

Schon heute wird in Breitbandprojekten, die mit Landesmitteln finanziert werden, fast ausschließlich Glasfaser verbaut. Die Ausgestaltung eines zukünftigen „Grauen-Flecken-Programms“ ist noch nicht abgeschlossen, da es unter anderem Abstimmungen mit der EU-Kommission hinsichtlich beihilferechtlicher Bestimmungen bedarf.  Denn generell ist der Breitbandausbau Aufgabe des Marktes, das heißt eine Förderung darf nur dort erfolgen, wo ein Marktversagen besteht. Die Federführung für dieses Abstimmungsverfahren mit der EU liegt beim Bund. Dennoch befindet sich Nordrhein-Westfalen in regelmäßigem Austausch mit dem Bund, um unter Abwägung der rechtlichen und marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine effiziente und zukunftsfähige „Graue-Flecken-Förderung“ zu erreichen. https://www.wirtschaft.nrw/breitband-nordrhein-westfalen

Habe die Web-Seiten zu MID durchgesehen. Die Förderung zur Umsetzung darf danach ausschließlich an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben werden (?). Wenn ich als Unternehmen einer Firma Maschinen ins digitale Zeitalter bringe, kann der Kunde das also nicht gefördert bekommen? Transparenz in der Fertigung verdient keine Förderung?

Das Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) unterstützt KMU bei Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben in ihrem Unternehmen. Es besteht aus dem Teilprogramm MID-Assistent/in und den MID-Gutscheinen. Für die Gutscheinvarianten MID-Analyse und MID-Innovation können ausschließlich Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Auftragnehmer beauftragt werden. Für die Umsetzung von digitalen Produkten, Dienstleistungen und Produktionsprozessen steht der Gutschein MID-Digitalisierung zur Verfügung. Hier sind neben Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch Unternehmen als Auftragnehmer zugelassen. https://www.mittelstand-innovativ-digital.nrw/

Warum gibt es bei der Digitalisierung der Schulen in NRW nicht ein einheitliches Konzept, zumindest für die Kernanwendungen, wie z.B. E-Mail (LOGINEO ist hier eine Lösung), Lernplattformen, Videokonferenztools, usw (zumindest für jede Schulform). Jetzt fangen 2200 Schulen in NRW an, sich in mühsamen Entscheidungsprozessen für eine Lösung zu entscheiden, die dann dazu führt, dass jede Schule anders aufgestellt ist. Schon beim Thema Fortbildung kann es kein gemeinsames Angebot mehr geben.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen stellt allen öffentlichen Schulen und Ersatzschulen die digitale Lernplattform LOGINEO NRW LMS kostenlos zur Verfügung stellt. Das Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS soll Unterricht auf Distanz erleichtern und dazu beitragen, Lehr-Lern-Prozesse digital zu unterstützen, sei es in Phasen des Lernens auf Distanz wie anlässlich der Corona-Pandemie oder im Rahmen des Präsenzunterrichts. Um Schulen bei der Einführung und Nutzung des Systems zu unterstützen, stehen Anleitungen und Video-Tutorials zur Verfügung, die Administratorinnen und Administratoren, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern bei der Einrichtung und Nutzung der Lernplattform helfen. Die Bezirksregierungen unterstützen diesen bei der Einführung sie koordinieren auch den Einsatz der 180 Medienberaterinnen und Medienberatern. Auch die QUA-LiS NRW steht bei Fragen zur Verfügung. Das Angebot von LOGINEO NRW wird fortlaufend weiterentwickelt und ergänzt. Insbesondere wird in Kürze auch ein LOGINEO NRW Messenger und in diesem Rahmen auch zu einem späteren Zeitpunkt ein Videokonferenztool kostenlos zur Verfügung gestellt. https://www.logineo.schulministerium.nrw.de/LOGINEO/Startseite/

In NRW gibt es bereits viele Schulen, deren digitale Ausstattung auch auf Schülerseite wesentliche flexiblere Unterrichtssettings (intelligente Mischformen aus Präsenzunterricht und selbstorganisiertem Lernen ggf. auch aus der Ferne) ermöglichen würden. Gibt es hier rechtliche Möglichkeiten, ggf. auch in Form von Modellprojekten, solche Freiheiten noch stärker zu nutzen (Stichwort: stärkere Schulautonomie)

Dieser Vorschlag wird im Rahmen der geplanten Verordnung zum Distanzunterricht verwirklicht werden. Die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen sehen Möglichkeiten für flexible Formen des Unterrichts und des selbstgesteuerten Lernens im Rahmen von Lernzeiten sowohl in der Sekundarstufe I als auch ab dem kommenden Schuljahr in der gymnasialen Oberstufe vor. Dies kann an der Schule selbstverständlich auch in digitaler Form erfolgen. Die Landesregierung kommt damit dem vielfachen Wunsch von Schulen zu einer Flexibilisierung bei den Unterrichtsmodellen nach und hat darüber hinaus im Rahmen der digitalen Ausstattungsoffensive zur Stärkung des digitalen Lehrens und Lernens 350 Millionen Euro bereitgestellt. Des Weiteren bereitet das Schulministerium mit dem Entwurf einer Zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 Schulgesetz, der sich zurzeit in der Verbändebeteiligung befindet, und der unter https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-3617.pdf abgerufen werden kann, für das kommende Schuljahr 2020/21 den rechtlichen Rahmen für Distanzunterricht und seine Berücksichtigung bei der Leistungsbewertung vor.

 

Als Elternteil aber auch als Pädagoge fällt mir auf, dass viele Lehrer (jung und alt), wenig bis gar keine Berührungspunkte mit den Chancen und Möglichkeiten des digitalen Lernens haben. Wie stellen Sie sicher, dass die erforderlichen Qualifizierungsbedarfe erkannt und im Idealfall auch verpflichtend für die Lehrkräfte gedeckt wird?

Zum neuen Schuljahr startet das Schulministerium eine umfassende, landesweite, digitale Fortbildungsmaßnahme: Schulen werden damit hinsichtlich der pädagogischen und technischen Nutzung der vom Land zur Verfügung gestellten technischen Systeme unterstützt. Dabei erhalten alle Lehrerinnen und Lehrer ein breit gefächertes Angebot zur pädagogischen und technischen Nutzung der neuen LOGINEO-NRW-Angebote (LMS, Messenger, Videokonferenz-Tool).

Außerdem werden Online-Seminare angeboten, um Lehrerinnen und Lehrer bei der Gestaltung von Distanzunterricht zu unterstützen. Ziel ist es, das Fortbildungsangebot kurzfristig zu starten. Zudem erhalten die Schulen die Möglichkeit, ihre spezifischen Bedarfe für die Entwicklung passgenauer Fortbildungsangebote zu melden. Die Moderatorinnen und Moderatoren der staatlichen Lehrerfortbildung werden zur Entwicklung von Fortbildungskonzepten für die digitalisierte Welt qualifiziert. Sie werden somit alle in die Lage versetzt, digitale Medien sicher zu handhaben und Formen des Lehrens und Lernens in der digitalisierten Welt in ihre Fortbildungskonzepte zu integrieren. Zusätzlich beraten sie Schulen zu externen Angeboten.

Bezüglich einer verpflichtenden Teilnahme an Fortbildung wird auf § 57 Absatz 3 Schulgesetz NRW hingewiesen. Hiernach sind Lehrerinnen und Lehrer verpflichtet, sich zur Erhaltung und weiteren Entwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten selbst fortzubilden und an dienstlichen Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Maßgeblich sind vor allem auch durch die Schulen selbst geregelte Fortbildungskonzepte und mehrheitlich beschlossene Grundsätze zur Lehrerfortbildung im Kollegium.

Bildung ist ja Ländersache - wie stimmen sich diese untereinander ab, um Schülern und Lehrkräften, die ggf. das Bundesland wechseln, von vergleichbaren Plattformen und Systemen profitieren zu können?

Im Rahmen des DigitalPakt Schule findet auch ein länderübergreifender Austausch über Digitalisierungsvorhaben in den einzelnen Ländern statt. Hier werden auch Synergieeffekte der einzelnen Systeme besprochen. Als Beispiel kann hier das Projekt VIDIS (Vermittlungsdienst für das digitale Identitätsmanagement in Schulen) genannt werden, das allen Bundesländern zur Verfügung gestellt wird. Ziel dieser länderübergreifenden Infrastruktur ist es, den Schülerinnen und Schülern einen sicheren Zugang zu vielfältigen digitalen Bildungsmedien zu ermöglichen.

Ca. 2200 Schulen haben sich jetzt auf den Weg gemacht, für ihre Schule IT-Lösungen zu finden und umzusetzen. Warum kann das Schulministerium für NRW nicht ein Rechenzentrum betreiben und zentral Lösungen für Schulen anbieten, zumindest, je nach Schulform, und in den Kernanwendungen (Logineo ist zurzeit keine Lösung). Wir bekommen einen Flickenteppich an IT-Lösung die individuell betrieben werden müssen. Fortbildungen sind dann kaum zu erwarten, da alle Schulen eine eigene Lösung haben.

Die Ausstattung von Schulen und somit auch die Wartung und der Support fallen nach § 79 SchulG in die Zuständigkeit der Schulträger. Der IT-Support an Schulen ist weiter zu professionalisieren. Dazu finden Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden statt.

Darüber hinaus strebt der Bund im Zusammenhang mit dem DigitalPakt Schule eine weitere Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule im Bereich der Administration und Wartung von IT-Infrastrukturen an, die durch den DigitalPakt Schule förderfähig sind.

Das Land NRW stellt den Schulen die Schulplattform LOGINEO NRW sowie die Lernplattform LOGINEO NRW LMS kostenlos zur Verfügung. Diese Anwendungen sind, trotz ähnlicher Bezeichnung, technisch unabhängig von der von Ihnen genannten Anwendung "Logineo". Die landeseigenen Anwendungen laufen zuverlässig und stellen Kernanwendungen dar, die aus Sicht der Landesregierung zum Standard werden könnten. Das Angebot im Rahmen von LOGINEO NRW wird fortlaufend weiterentwickelt. So sind ein Messenger und ein Videokonferenztool in Vorbereitung.

Digitale Bildung ist weit mehr, als die Schulen mit digitalem Equipment auszustatten! Zudem gibt es genug Studien, die belegen, dass das Lernen mit digitalen Medien zu keinem besseren Lernerfolg führt.

Der Aussage stimmt das Ministerium für Schule und Bildung vollumfänglich zu. Leitend für die Digitalisierungsbemühungen muss es sein, alle Schülerinnen und Schüler durch eine zeitgemäße schulische Bildung bestmöglich auf das Leben und alle damit verbundenen Herausforderungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen vorzubereiten. Hinsichtlich der Digitalisierung hat die Landesregierung daher drei wesentliche Handlungsfelder identifiziert, die bei der Digitalisierung der Schulen leitend sein werden:

  1. Die Vermittlung von Medienkompetenz
  2. Die Qualifizierung der Lehrkräfte
  3. Die Ausstattung der Schulen

An allen drei Handlungsfeldern arbeitet die Landesregierung bereits jetzt sehr intensiv.

Wer digitale Bildung will, muss auch an professionellen Systemen schulen!

Open-Source-Anwendungen werden seit Langem in vielen Organisationen, auch Schulen, eingesetzt. Die Funktionen decken sich weitgehend mit Funktionen kommerzieller Programme. Open-Source-Anwendungen bieten gegenüber proprietären Systemen aber viele Vorteile, z. B., sind sie kostenlos, der Quellcode ist transparent und sie lassen sich auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die landeseigenen Anwendungen im Rahmen von LOGINEO NRW basieren auf Open-Source-Technologie. Sie erleichtern das schulische Arbeiten, sind hinsichtlich des Datenschutzes rechtssicher und rechtskonform und stoßen bei Schulen auf große Akzeptanz.

LOGINEO ist vom Antwortszeitverhalten nicht als System brauchbar.

Das Land NRW stellt den Schulen die Schulplattform LOGINEO NRW sowie die Lernplattform LOGINEO NRW LMS kostenlos zur Verfügung. Diese Anwendungen sind, trotz ähnlicher Bezeichnung, technisch unabhängig von der von Ihnen genannten Anwendung "Logineo". Die landeseigenen Anwendungen laufen zuverlässig und stoßen bei Schulen auf große Akzeptanz.

Ich sehe die Ankündigung des „normalen“ Präsenzunterrichts nach den Sommerferien skeptisch. Wie kann sichergestellt werden, dass nach den Sommerferien mindestens an den weiterführenden Schulen in allen Fächern neben dem Präsenzunterricht Online Unterricht stattfindet, so dass für die Kinder ein vollständiger Stundenplan besteht? Kann das Ministerium die LuLs zu Online Unterricht verpflichten?

Die geplante Verordnung zum Distanzunterricht betont den Vorrang des Präsenzunterrichtes, lässt aber auch Distanzunterricht unter den dort genannten Voraussetzungen zu. Distanzunterricht ist im Hinblick auf die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden der Schülerinnen und Schüler wie die Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte gleichwertig. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf den Distanzunterricht. Um soziale Ungleichgewichte bei der Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten im Rahmen des Distanzunterrichts auszugleichen, stellt der Bund mit der Zusatzvereinbarung zur Verwaltungsvereinbarung „Sofortausstattungsprogramm“ weitere Mittel bereit. Das Land stellt zusätzlich Mittel bereit, um möglichst alle Kinder und Jugendlichen mit besonderem Bedarf mit digitalen Endgeräten versorgen zu können.

Wann werden regelmäßige anonyme Zufriedenheitsbefragungen aller Eltern in digitaler Form für die Schulen verpflichtend? Erst das zeigt die wahre Stimmung in der Elternschaft. In größeren Unternehmen seit Jahrzehnten üblich!

Die Schulen in NRW sind selbstständig und entscheiden schon heute auf der Grundlage der geltenden schulrechtlichen Regelungen eigenverantwortlich im Rahmen der Schulprogrammarbeit auch über Maßnahmen der schulischen Qualitätsentwicklung; dies kann auch Elternbefragungen umfassen, sofern dabei der Datenschutz gewährleistet bleibt.

Die Bürgersprechstunde ist bereits abgelaufen.

Verkappte Hochschulzuschüsse?

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13.06.2020 16:29 offen

Habe die Web-Seiten zu MID durchgesehen. Die Förderung zur Umsetzung darf danach Ausschließlich an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben werden (?). Wenn ich als Unternehmen einer Firma Maschinen ins digitale Zeitalter bringe, kann der Kunde das also nicht gefördert bekommen? Transparenz in der Fertigung verdient keine Förderung?

Innovative Formate für die Verteilung von Fördergelder

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11.06.2020 14:26 offen

Sehr geehrter Minister Pinkwart, ich bin ein Teilnehmer des Makeathons #horizonteOWL gewesen und ich will mich für Ihre Engangement als Schirmherr bedanken. Meine Frage: Wie finden sie den Ansatz, dass Fördergelder durch solche neuen Formate verteilt werden und dadurch die realen Probleme der Unternehnen im Fokus stehen und die Gesellschaft mit Begeisterung in der Findung solcher Projekte teilnimmt?

Digitalisierung der Schulen

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10.06.2020 18:07 offen

Warum gibt es bei der digitalisierung der Schulen in NRW nicht ein einheitliches Konzept, zumindest für die Kernanwendungen, wie z.B. E-Mail (LOGINEO ist hier eine Lösung), Lernplattformen, Videokonferenztools, usw (zumindest für jede Schulform). Jetzt fangen 2200 Schulen in NRW an, sich in mühsamen Entscheidungsprozessen für eine Lösung zu entscheiden, die dann dazu führt, dass jede Schule anders aufgestellt ist. Schon beim Thema Fortbildung kann es kein gemeinsames Angebot mehr geben.

Der Breitbandausbau wird immer noch auf alte Infrastrukturen abgestellt

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10.06.2020 15:24 offen

Aktuell wird über eine Breitbandförderung in "grauen Flecken" diskutiert. Leider wird als eine Voraussetzung betrachtet, dass kein fttb- / ftth- oder Kabelnetz verfügbar sind. Das bedeutet schon wieder, dass wenn ein Kabelnetz vorhanden ist, kein echtes Glasfasernetz gefördert werden darf. Sollte hier nicht ausschließlich das Glasfasernetz als Netz der Zukunft betrachtet werden?

Erfahrungen im digitalen Leben

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Sven Gilster 10.06.2020 15:17 offen

Wurde in den letzten 2 Monaten Erfahrungen / Studien gemacht bezüglich analogem und digitalem Arbeiten? Wie ist jetzt die Akzeptanz und die Wirksamkeit vom digitalen "Leben" im Vergleich zum bisherigen "Analogen" ? (Lernen, Arbeiten (Home-Office), Kommunikation, Leben)