Frage 2: Smarte Technologien für Verbraucherinnen und Verbraucher

Für eine intelligente Energieversorgung muss das Energienetz – insbesondere das Verteilnetz – smarter werden, um den Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch gerecht zu werden. Für den Aufbau von Smart Grids ist die Ausstattung der Verbraucher mit Smart Metern notwendig. Intelligente Messsysteme machen den Stromverbrauch für Verbraucher und Energieversorger direkt transparent. Ein Smart Home – ein intelligentes und vernetztes Haus – regelt Raumtemperatur, Belüftung, Einsatz von Spül- und Waschmaschine und Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie automatisch und so effizient wie möglich.

Wo sehen Sie die Vorteile und Mehrwerte von smarten Technologien? Wo haben Sie Vorbehalte? Welche Informationen wären aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher wichtig?

Kommentare (6)

Damon Dransfeld

04.10.2018 20:24

Ich glaube nicht dass smarte Technologien entscheidend für ein sicheres, belastbares Energienetz sind. SmartMeter können nicht vorhersagen, wann ich die Wäsche mache, ob ich eine Lasagne backe oder nur kalten Salat esse. Und falls sich das doch in Verhaltensmuster zusammenfassen lässt, will ich diese nicht mit meinem Energieversorger teilen. Wenn selbst die größten Internet-Unternehmen regelmäßig Datenpannen haben, will ich nicht wissen wie schnell meine Daten bei einem Energiekonzern abhanden kommen, oder gar verkauft werden.
Um bessere Verteilungsnetze zu bekommen sollte lieber in (dezentrale) Energiespeicher und Redundanz investiert werden.

Martin Vollenbröker

20.09.2018 09:02

Ich sehe hier große Potentiale, sowohl für das System als Ganzes als auch für den einzelnen Verbraucher. Das System kann besser gesteuert, entwickelt und überwacht werden.
Der Endverbraucher kann seine Stromverbraucher besser steuern und abhängig vom aktuell gültigen Strompreis betreiben. Das kann Kosten sparen. Zudem macht es Wohnen bequemer und sicherer.
Die beiden größten Knackpunkte sind fehlende Standards und mangelnde Sicherheit. Erwiesenermaßen ist Open-Source-Software häufig von besserer Qualität als Closed-Source-Software. NRW sollte besonders auch in diesem Bereich stärker auf Open-Source setzen: sowohl bei Standards als auch bei Software.

Stefan Glusa

12.09.2018 21:53

Vorteile: Effizienter und mehr Komfort für die Nutzer.
Vorbehalte: Sicherheit, Manipulationen, Abhängigkeit Mensch / Maschine.
Informationen: Transparenz über die gesammelten Daten, wem diese gehören und wer diese zu welchen Zwecken auswertet.

Uwe Schulz

28.08.2018 16:41

Schneller Ausbau der SmartMeter und datenauswertung wie
https://discovergy.com/intelligente-stromzaehler

Einführung des Stundenstrompreises.

Es muss sich sofort rechnen die Einführung der smarten Techniken.
Das der Staat die Daten der deutschen Bevölkerung in Deutschland vorhalten läßt.
Das der Staat eigene Auswertungen und Analysen zur Energieversorgung vorhält.

Jeroen van de Lagemaat

28.08.2018 15:15

Wie es gemacht wird ist für die meiste Benutzer nicht interessant. Wissen Sie was alles passiert in ihren auto, wie viele Computer dort Sachen regeln? Es sol Funktionieren. Wenn die Waschmachine automatisch startet, gerne.

Jeroen van de Lagemaat

28.08.2018 15:15

Wie es gemacht wird ist für die meiste Benutzer nicht interessant. Wissen Sie was alles passiert in ihren auto, wie viele Computer dort Sachen regeln? Es sol Funktionieren. Wenn die Waschmachine automatisch startet, gerne.