Kapitel 2: Sicherheit

Sicherheit

A) Auf unseren Straßen dürfen nur Autos fahren, die eine gültige Zulassung haben. Und so sollte es auch mit Künstlicher Intelligenz gehandhabt werden. Wir brauchen einen „KI-TÜV“.

vs. 

B) Unternehmen, die unsichere KI-Systeme verkaufen, werden langfristig keinen Erfolg haben. Das beste Mittel zur Eindämmung von Risiken ist somit nicht staatliche Regulierung, sondern der freie Wettbewerb.

Kommentare (3)

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Verbraucherzentrale NRW

ID: 408 18.09.2019 13:15

Dass der Markt alleine nicht in der Lage ist, für sichere KI-Systeme zu sorgen, lässt sich bereits anhand des Marktversagens bzgl. IT-sicherer Verbraucherprodukte im Smart Home vorhersagen. Aus Verbraucherschutzsicht muss aufgrund der Gefahrenlage und des potentiellen Schadenrisikos (insbesondere im Hinblick auf mögliche Schäden an Gesundheit und Körper) daher ein Zulassungsverfahren für besonders kritische KI-Systeme etabliert werden. Für weniger kritische KI-Anwendungen könnten noch zu entwickelnde Gütesiegel Orientierung bieten.

Volker Zimmermann

ID: 400 26.08.2019 08:00

Freier Wettbewerb nach (B) führt auch in die Irre, wenn z.B. Konsumverhalten Lösungen befeuert, deren Wirkung erst im Nachhinein, nur langsam, nicht transparent eintritt oder deren kausaler Zusammenhang komplex ist. Und dann kaum umkehrbar ist. Beispiele? Klimawandel, Umweltverschmutzung, Datenübermittlung über Smartphones und social media an Konzerne, ...

Markus Schilling

ID: 403 03.09.2019 12:34

Dem schließe ich mich an. Weitere andere Beispiele: E-Roller, Uber mit negativen Auswirkungen auf Straßenverkehr und Taxigewerbe. Beides hochdefizitäre Unternehmen, die nur überleben, weil sie massiv von Institutionen und Einzelpersonen finanziert werden und ihre Mitarbeiter zu schlechten Arbeitsbedingungen und Entlohnungen beschäftigen.