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#Themen im Fokus: Bildung und Kultur als Schlüssel zur digitalen Zukunft

Medien- und Digitalbildung in der Jugendarbeit

Digitale Medien prägen das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Junge Menschen haben ein besonderes Interesse, sich intensiver mit Themen der digitalisierten Welt auseinanderzusetzen. Daher ist es eine wesentliche Herausforderung, allen jungen Heranwachsenden die aktive Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen. Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz orientieren sich an den Prinzipien der Kinder- und Jugendhilfe und bieten jungen Menschen niedrigschwelligen und freiwilligen Zugang und fachliche Begleitung, um Kompetenzen für eine digitalisierte Gesellschaft zu erwerben und sich dadurch auch in der digitalen Welt aktiv zu beteiligen. Angebote der Kinder- und Jugendmedienarbeit leisten damit auch einen Beitrag, digitaler Ungleichheit entgegenzuwirken. Ein weiteres Anliegen der nordrhein-westfälischen Jugendpolitik ist es, sich für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und zeitgemäße Anpassung des Jugendmedienschutzes einzusetzen.

Mit dem Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2018 bis 2022 hat die Landesregierung den fachlichen und finanziellen Rahmen geschaffen, um eine Digitalisierung der Strukturen der Jugendarbeit anzustoßen. In den letzten beiden Jahren unterstützten Sonderprogramme zur „Digitalisierung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit“ die Modernisierung und Ausstattung digitaler Infrastruktur in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Gleichzeitig ist auch die Qualifizierung und Unterstützung von pädagogischen Fachkräften und die Umsetzung pädagogischer Konzepte zur Digitalisierung in den Blick zu nehmen. Die vertiefte Befassung mit den Herausforderungen der Digitalisierung an die Kinder- und Jugendförderung macht jedoch den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen erforderlich.

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