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#Themen im Fokus: Intelligente Mobilität für mehr Freiheit und Teilhabe

Leistungsfähige Infrastrukturen als Grundlage digitalisierter Mobilität

Moderne und funktionsfähige Infrastrukturen sind Grundlage leistungsfähiger Mobilitätsangebote. Eine flächendeckende und leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, bei denen die spezifischen Bedürfnisse des städtischen Bereichs ebenso zur Geltung kommen wie diejenigen von ländlichen Räumen. Für Nordrhein-Westfalen sind drei Bereiche von zentraler Bedeutung: eine gute Infrastruktur für den Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr; durch den Breitbandausbau überall nutzbare mobile Informations- und Kommunikationstechnologien; leistungsstarke Energienetze und ein engmaschiges Netz an Ladesäulen für Elektromobilität.

Bund und Land investieren in Nordrhein-Westfalen deshalb massiv in den Ausbau, die Modernisierung und den Erhalt einer bedarfsgerechten, leistungsfähigen und modernen Verkehrsinfrastruktur. Die Verkehrslenkung erfolgt mit Hilfe digitaler Telematik-Anlagen, die den Verkehrsfluss weiter verbessern werden. Echtzeitinformationen zur Verkehrslage sollen leichter und schneller verfügbar sein.

Dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation (dWiSta-Tafeln) wird es an allen wichtigen Autobahnkreuzen geben. Aktuell sind 85 Anlagen in Betrieb.

► Bis 2021 sollen mehr als 40 neue dWiSta-Tafeln in Nordrhein-Westfalen errichtet werden, um den Verkehrsfluss weiter zu verbessern.

Wo notwendig, steuern Ampeln den Zufluss der Fahrzeuge auf die Autobahn. Per digitaler Ampelsteuerung werden auf Landesstraßen die Verkehrsabläufe optimiert. Ziel ist, Qualität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit positiv zu beeinflussen.

Eine landesweite Plattform wird Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr erfassen und die Daten zur Nutzung für Kartendienste von Navigationssystemen bereitstellen (SEVAS, Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr). Feststeckende Lkw unter Brücken und Gefahrguttransporter, die sich in Wohngebiete verfahren, sollen damit mittelfristig der Vergangenheit angehören.

► Bis 2021 sollen etwa 300 Kommunen an das SEVAS-System angeschlossen sein, um zu einer effizienten und stadtverträglichen Lkw-Navigation in Nordrhein-Westfalen beizutragen.

Zudem wird im Rahmen einer internationalen Kooperation (Niederlande – Deutschland – Österreich) eine Technik entwickelt, die Warnungen und Verkehrsinformationen direkt in die Fahrzeuge senden kann. Als eine erste Anwendung werden frühzeitige Warnungen vor Tagesbaustellen übermittelt.

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