Bestmögliche Versorgung für Sie und Ihre Angehörigen - auch mit Hilfe der Digitalisierung

Digitale Technologien unterstützen uns dabei, gesund und selbstbestimmt zu leben.

Von Karl-Josef Laumann am 24.09.2018

Sie kennen es aus eigener Erfahrung: Im Krankheits- oder Pflegefall dreht sich alles um die bestmögliche Versorgung. Dazu haben wir in Nordrhein-Westfalen gute Voraussetzungen geschaffen. An manchen Stellen möchten wir aber noch besser werden. Dazu setzen wir die Digitalisierung bewusst ein und stellen so die Weichen für die Versorgung von morgen.

Alle relevanten Informationen sollen zur Verfügung stehen

Im Krankheits- oder Pflegefall ist es wichtig, dass alle relevanten Informationen vorhanden sind. Die Sorge, ob auch an alles gedacht, alles gesagt und alles berücksichtigt wurde, treibt Patienten, Pflegedürftige und Angehörige um. Die Digitalisierung ermöglicht es, Informationen an dem Ort zusammenzuführen und aufzubereiten, wo sie gebraucht werden. Das heißt konkret: Ihre Helfer wissen besser, was zu tun ist.

Dafür gestalten wir zentrale Bausteine: Die elektronische Patientenakte und die elektronische Fallakte ermöglichen es Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, Ihre Behandlung besser zu dokumentieren. Der sichere Datenaustausch hilft bei der Kommunikation und Kooperation zwischen den Einrichtungen. So wird zum Beispiel der Übergang zwischen den Versorgungsbereichen verbessert, etwa von der medizinischen zur pflegerischen Versorgung. Zugleich unterstützen sie aufbereitete Informationen und Echtzeitdaten, etwa über freie Pflegeplätze, dabei aktiv zu werden, wenn es notwendig ist.

So nutzen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung dafür, dass weniger Zeit und Kraft für das Suchen von Informationen notwendig sind, sondern mehr Zeit für Sie und Ihre Angehörigen zur Verfügung steht.

Gute pflegerische und medizinische Versorgung an jedem Ort

Durch die Digitalisierung wird es zukünftig möglich sein, Wegstrecken zu sparen. So können ausgewählte Gesundheitsdaten an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin übermittelt werden. Das erleichtert die Versorgung chronisch kranker oder pflegebedürftiger Menschen. Sie können schneller wieder nach Hause und länger in den eigenen vier Wänden bleiben. Dazu fördern wir technische Assistenzsysteme und befähigen gerade ältere Menschen, diese zu bedienen. Durch Videosprechstunden wird es möglich, dass sich Ärzte und Pflegende häufiger einen Eindruck über den jeweiligen Zustand verschaffen können. Zukünftig werden Distanzen damit unwichtiger und die Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben unabhängig vom Ort verbessert.

Sie behalten die Hoheit über Ihre Daten

Gerade in der Vernetzung und gezielten Bereitstellung von Daten liegen die Chancen der Digitalisierung im Bereich von Gesundheit und Pflege. Am Horizont zeichnen sich schon die Möglichkeiten von personalisierter Medizin ab, die auf der Auswertung großer Datenbestände aufbaut.

Zwei Dinge sind jedoch besonders wichtig, um die dargestellten Chancen zu nutzen:

Erstens: Sie sollen die die Hoheit über Ihre Daten haben! Das heißt, dass Sie wissen und entscheiden, welche Informationen über Sie gespeichert und welche Informationen wohin übermittelt werden. Dazu machen wir transparent und verständlich, welche Daten wozu genutzt werden.

Und zweitens: Digitale Angebote dienen der Unterstützung! Es entscheidet also weiterhin Ihr Arzt oder Ihre Ärztin über die Behandlung, nicht der Computer. Und es soll mehr Zeit für die persönliche Betreuung zur Verfügung stehen, nicht die persönliche Betreuung ersetzt werden.

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