Beteiligung zur Digitalstrategie.NRW im Treffpunkt der rheinischen Gründerszene

Bunte Cubes, Fingerfood und Smartphone in der Hand – klingt nicht gerade nach einer Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Von MWIDE am 10.09.2019

Bunte Cubes, Fingerfood und Smartphone in der Hand – klingt nicht gerade nach einer Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Doch genau so sah die zweite Veranstaltung im Rahmen der Dialog- und Beteiligungsmaßnahme zur Digitalstrategie.NRW aus. Das Thema „DATEN – der Schlüssel zu KI“ lockte über 100 Besucherinnen und Besucher in den Düsseldorfer Medienhafen. Darunter waren 20 % potentielle Datennutzer (Startups), 20 % potentielle Datengeber (Unternehmen) und 60 % allgemein am Thema Interessierte. Die kreative Atmosphäre der Location lud zu einem belebten Austausch ein. Im Raum stand die Frage, wie man den Zugang zu und die Nutzbarkeit von Daten verbessern kann. Nach einer Begrüßung von Christian Siebert, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE), führte Yasmin Hameed durch den Tag – mit im Gepäck ein Beteiligungstool, das die Teilnehmenden in die Diskussionsrunden aktiv integrierte.  

Prof. Katharina Morik vom Lehrstuhl KI an der TU Dortmund erklärte anschaulich, wie Maschinelles Lernen funktioniert. Im Anschluss präsentierte Patrick Poeten vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) den dort entwickelten „International Data Space“, der Unternehmen die Möglichkeit zum Datenaustausch bietet, ohne dass diese die Souveränität über ihren Daten verlieren. Auf die Frage von Herrn Poeten, welche Bedingung das Publikum an die Datennutzung der eigenen Daten knüpfen würde, war „Anonymisierung“ die meistgewählte Antwort. Das war das Stichwort für Felix Bauer von der Aircloak GmbH, der über die 7 Mythen der Datenanonymisierung aufklärte.

Abschließend fand eine einstündige Podiumsdiskussion mit den Referenten sowie Katharina Rieke vom Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. und Jennifer Gerwing vom MWIDE statt. Dabei waren alle Teilnehmenden optimistisch, dass es mit der vorhandenen Infrastruktur, dem Knowhow, dem richtigen Einsatz von Informatikern im Betrieb und einer angemessenen Regulierung gelingen wird, Nordrhein-Westfalen zum führenden KI-Standort zu machen.

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