Hochschulen machen die Digital-Profis von morgen

Von Isabel Pfeiffer-Poensgen am 11.09.2018

Digitale Medien ermöglichen neue Formen des Lehrens und Lernens. Sie haben das Potenzial, die Lehre aktiver und kreativer zu machen. Der flipped classroom etwa nutzt Lernvideos und -software zur Wissensvermittlung und Online-Self-Assessment-Tests zur selbstständigen Überprüfung des Wissensstandes. Was Professorinnen und Professoren in der Vorlesung erklären, können sich Studierende so auch zuhause erschließen – und zwar im eigenen Lerntempo. Dadurch entsteht in der Hochschule Raum für das Vertiefen, Hinterfragen, Diskutieren und Verarbeiten der Inhalte. Die Lehrenden haben mehr Zeit für die individuelle Betreuung und Förderung in der Lehrveranstaltung.

E-Learning-Angebote können das Lernen unterstützen und bieten Möglichkeiten, konkrete Wissenslücken zu schließen. Mit dem Online-Portal „Studiport“ erreichen wir die Studierenden bereits in der Studieneingangsphase und machen Kursangebote, die in die Präsenzlehre integriert werden können.

2019 startet die landesweite Digitalisierungsoffensive an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit der Digitalen Hochschule NRW wollen wir mehr Möglichkeiten und Anreize für digitales Lehren und Lernen schaffen. Ein landesweites Online-Portal für Studium und Lehre soll diesen Prozess unterstützen.

Neue digitale Lehr- und Lernformate sind ein wichtiger Baustein der digitalen Transformation an den Hochschulen. Als Impulsgeber der digitalen Entwicklung und Nutzer digitaler Möglichkeiten kommt den Hochschulen an dieser Stelle eine besondere gesellschaftliche Bedeutung zu.

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