Bildung und Kultur

Erstellt von Carl Andersson am 03.03.2021 um 01:07 Uhr

Digitalisierung ist kein "Entweder/oder". Es ist vielmehr ein dynamischer Prozess der Entwicklung. Der Erfolg liegt in der Flexibilität und die fortlaufende Erneuerung. Ein klagendes Beispiel des Scheiterns ist der Software für die Schulverwaltung namens "Schild". Das System hätte man schon im letzten Jahrhundert portieren müssen. Wir können nicht einerseits meinen, dass Lehrer sich mit modernsten Methoden weiterentwickeln sollten, während wir sie verpflichten, mit solchen Dinosauriern durchzuschlagen. Ein weiteres Beispiel des Stagnierens ist der grafikfähige Taschenrechner. Wahre digitale Kompetenz heißt immer neuere Software anzuwenden und die passende Hardware dazu zu wählen. Wenn ein wissenschaftlicher Taschenrechner nicht reicht, sollte man direkt ein größeres Gerät zu Hand nehmen. Das heißt vorzugsweise am PC arbeiten, wenn nicht am Laptop, ansonsten am Tablet aber um Himmels willen nicht verkrampft mit der festen Struktur eines kleinen Endgeräts herumfummeln. Für die Schule ist standardmäßig ein digitales Klassenbuch einzusetzen, wo nicht zuletzt die Eltern besser im Geschehen ihrer Kinder eingebunden werden. Lehrer, die nicht auf der Höhe sind, sollen während der Ferien zum Nachsitzen verpflichtet werden.