Stellungnahme: Bildungsstrategie in der Digitalstrategie

Erstellt von Ralf Radke am 28.03.2021 um 20:31 Uhr

„Unsere Schulen sind digital hervorragend ausgestattet und vermitteln den Kindern mehr als nur die Anwendung digitaler Medien. Sie schaffen Experimentierräume und fördern das Begreifen digitaler Technik, sorgen aber auch für die nötige Sensibilität gegenüber Risiken und Gefahren. Diese Medienkompetenz versetzt unsere Kinder in die Lage, sich aktiv, selbstbestimmt und umsichtig in der digitalen Welt zu bewegen.“
Corona: Wenn Wunsch auf Wirklichkeit trifft.
Der Traum der momentan an der Schule Beteiligten, wäre, dass diese Strategie mehr als nur ein Lippenbekenntnis wäre. Schon jetzt ist festzustellen, dass die einzige Unterstützung durch das Land die Mitteilung ist, dass Geld zur Verfügung steht. Ideen, wie etwas umgesetzt werden kann, verbleibt im Allgemeinen, führen aber selten zu konkreten Ideen. Die seit Jahren protegierte Plattform, die das Land zur Verfügung stellt, ist weder innovativ noch exzellent. Sie bildet den unteren Standard ab, der von kommerziellen Programmen schon lange erzielt wird. Die meisten Lehrer*innen hoffen noch immer darauf, dass irgendwann Geräte zur Verfügung gestellt werden, um dann zu entwickeln. Die Handreichungen durch die Stellen des Landes sind praxisuntauglich. Innovativ wäre allen Schüler*innen im Rahmen der Lehrmittelfreiheit geeignete Hardware und Internet zur Verfügung zu stellen. Aber selbst dieses Grundniveau ist auch nach einem Jahr Ausnahmezustand mit angeblich schnellen Entwicklungen nicht erreicht. Auch die technische Infrastruktur an Schulen ist häufig noch auf dem Stand des 1. Jahrzehntes dieses Jahrhunderts.
Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Mit besten Grüßen
Ralf Radke