Teaser MID

Zwei Perspektiven, eine Vision für NRW:
Das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID)

Das war die dritte Folge des Formats "Zwei Perspektiven, eine Vision für NRW" im Rahmen unserer digitalen Live-Events. Zu Gast waren Herr Dr. Julian Krell von ThinkIng – Additive Technology GmbH und Herr Wolf Tiling von Akut Consult, die durch das branchenoffene Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) profitiert haben. Mit den Fördernehmern als Best Practise-Beispiele sprachen wir darüber, wie die Nutzung der verschiedenen Förderbausteine des Programms unterschiedlich einsetzbar sind. Ebenso gab Frau Rieger vom MID einen Überblick über die Förderleistungen und den damit verbundenen Chancen für kleine und mittlere Unternehmen, sich digital und innovativ weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für Ihre Beteiligung und die von Ihnen eingebrachten Ideen und Anregungen!

Sollten Sie die Veranstaltung verpasst haben, können Sie sie hier noch einmal nachsehen.

In der dritten Folge des Formats "Zwei Perspektiven, eine Vision für NRW" im Rahmen unserer digitalen Live-Events waren Herr Dr. Julian Krell von ThinkIng – Additive Technology GmbH und Herr Wolf Tiling von Akut Consult unsere Gesprächspartner. Mit den Fördernehmern des branchenoffenen Förderprogramms Mittelstand Innovativ & Digital (MID) sprachen wir über, die verschiedenen Förderbausteine des Programms. Ebenso gab Frau Nina Rieger, Referentin am Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, einen Überblick über die Förderleistungen und den damit verbundenen Chancen für kleine und mittlere Unternehmen, sich digital und innovativ weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für Ihre Beteiligung und die von Ihnen eingebrachten Ideen und Anregungen!

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Das Event im Re-Live

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Das Auftaktevent in Zahlen

Insgesamt wurden 24 aktive Interaktionen im Umfragetool Slido gemessen. Die Zuschauenden brachten Beiträge, Anregungen und Fragen ein. Es wurden 13 Fragen von den Zuschauerinnen und Zuschauern an die Teilnehmenden des Live-Events gestellt.  

Die Rückmeldungen der Zuschauenden
Zu Beginn der Sendung wurden die Zuschauenden gefragt, aus welcher Interessenslage sie an dem das Live-Event teilnehmen. Hier stimmten die Zuschauerinnen und Zuschauer wie folgt ab: 50% „Wirtschaftsförderung / IHK“, 38% aus der Perspektive der „Unternehmen“ und 13% „aus privatem Interesse“. Diese Interaktionsfrage leitete in das Gespräch mit Nina Rieger,  die das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) vorstellte. Das MID möchte kleine und mittelständische Unternehmen und insbesondere deren Innovationskraft stärken. Um die digitale Transformation im Unternehmen zu fördern, können - laut Frau Rieger – folgende Bausteine der Förderprogramms eingesetzt werden: Mit Hilfe des Bausteins MID-Invest können KMU aller Branchen in spezifische und technologiebasierte Hard- und Software investieren. Der MID-Assistent bietet die Möglichkeit eine Hochschulabsolventin oder einen Hochschulabsolventen einzustellen. Dafür wird ein Zuschuss zum Gehalt gezahlt, um ein konkretes, digitales Produkt oder Dienstleistung zu entwickeln, das auf dem Markt etabliert werden soll. Der MID-Gutschein unterteilt sich in drei verschiedene Gutscheine: MID-Analyse, MID Innovation und MID-Digitalisierung. Was genau förderfähig ist, sehen Sie in der folgenden Tabelle:

Im zweiten Teil des Live-Events wurden Dr. Julian Krell von ThinkIng – Additive Technology GmbH und Wolf Tiling von Akut Consult als Best Practice-Beispiele, die vom Förderprogramm MID profitiert haben, vorgestellt.

Dr. Julian Krell, Geschäftsführer des Start-Ups ThinkIng – Additive Technology GmbH berichtete von seiner Nutzung des MID-Assistenten. Dr. Krell und sein Gründungskollege haben über die Bochumer Wirtschaftsförderung von dem Programm erfahren und mithilfe des MID-Assistenten eine indische Projektmitarbeiterin unbürokratisch und schnell einstellen können, die zu dem Zeitpunkt eine thematisch passende Masterarbeit an einem ausländischen Lehrstuhl verfasst hat. „Wir hätten uns als Start-up diese Finanzierung nicht leisten können, daher war die Finanzierung [der Assistenz] für uns ein wesentlicher Teil unseres Wachstums“, so Dr. Krell. Ohne den Förderbaustein hätte ThinkIng – Additive Technology einige der Produkte und Umsätze, die bisher erzielt worden sind, nicht erreicht. Dazu gewinnen konnten sie Prozessstabilität, erhebliche Unterstützung im Arbeitsalltag, Schnelligkeit in der Umsetzung und eine nachfolgende Unternehmensfinanzierung, was vor allem für ein Start-up relevant ist.

Die zweite Umfrage: „Was fehlt Ihrer Meinung nach den Unternehmen, um sich innovativ und digital weiterzuentwickeln?“ wurde vom Publikum mit 86% „Know-How in der Umsetzung“, mit 43% „Informationen und Unterstützung bei der Antragsstellung“, und jeweils zu 14% mit „finanzielle Unterstützung“, „passende und maßgeschneiderte Förderprogramme“ und „Motivation“ beantwortet.

Diese Auswertung wurden von Wolf Tiling von Akut Consult bekräftigt. Aus der Perspektive als Unternehmensberater und Entwickler sah er das Know-How in der Umsetzung als größte Herausforderung, um sich digital und innovativ weiterzuentwickeln. Wolf Tiling selbst profitierte vom Gutschein MID-Analyse und MID Innovation (früher Innovationsgutschein B und Innovationsgutschein F&E). Die Analyse ist als erster Schritt in der Umsetzung essenziell. Die vom Programm geförderte Machbarkeitsstudie ermöglichte ihm eine intensive Analyse als Grundlage zur Entwicklung einer innovativen Matratze. Gute Unterstützung hat Wolf Tiling zudem vom Projektträger Jülich erfahren, der im Prozess der Antragsstellung und der Beachtung der Vorgaben geholfen hat. Die Antragsstellung erfolgte einfach und unkompliziert. Weitere Anträge können wiederholt von Fördernehmern beantragt werden.

Zuletzt wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer gefragt „Welcher der folgenden Förderbausteine sind für Sie interessant?“ Die meisten (76%) beantworteten diese Frage mit für „MID-Invest“, 56% mit für „MID-Digitalisierung“ und „MID-Assistent“ sowie 11% mit für „MID-Analyse“ und „MID-Innovation“. Das Interesse am MID-Invest Baustein bestätigte Nina Rieger und erläuterte für Interessierte konkret, wie eine Antragsförderung abläuft und wer die Ansprechpartner sind:


Alle weiteren Informationen können Sie in dieser Präsentation vorfinden.

Die Beiträge der Zuschauenden

Insgesamt wurden alle Beiträge und Fragen der Zuschauenden in der Sendung mit den besprochen. Sehen Sie sich ihre Antworten direkt im Livestream an:

  • „Kann man auch mehrere Förderbausteine beantragen?“ (Ab Minute 12:13)
  • „Muss der oder die Assistent/in bestimmte Kriterien (außer ein akademischer Grad) erfüllen?“ (Ab Minute 15:48)
  • „Ist MID-Digitalisierung nur bei der Umsetzung einsetzbar? Auch parallel zum MID-Assistenten
  • (Ab Minute 18:20)
  • „Muss man ein vollständiges Konzept liefern?“ (Ab Minute 33:30)
  • „[u]nd wonach werden die Innovationen gemessen? (Ab Minute 34:20)
  • „Gibt es Vorgaben, wie man arbeiten muss, wenn man eine Förderung erhalten hat?“ (Ab Minute 36:50)
  • „Wird die Entwicklung des Unternehmens im Nachhinein nochmal gemessen?“ (Ab Minute 39:20)